[Ausflug] Sächsische Schweiz II

Es wird mal wieder Zeit ein neues Ausflugsziel vorzustellen. Anlässlich unseres 12. Hochzeitstages dachten wir, wir gehen eine Runde wandern. Der gÖTTERGATTE und ich hatten die letzte Woche Urlaub. Aber über einen längeren Zeitraum wegfahren war nicht drin. Hotels und Co sind ja über all dicht, dank Corona. Aber von einer Wanderung ließen wir uns nicht abbringen. Zumindest hat die Zeit auch etwas Gutes, wir hatten die Gegend fast für uns allein. Und unser Ausflugsziel war eines der Extraklasse: Amselsee, Schwedenlöcher, Basteibrücke. Alles Orte, die ich schon öfter besucht habe und die sonst immer von Touristen überschwemmt sind. Diesmal aber nicht. Das war auf der einen Seite befremdlich, so dachte man immer wieder, man macht etwas Verbotenes. Aber andererseits, wann bekommt man mal wieder die Gelegenheit fast alleine über die Basteibrücke zu wandern?

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[Reise] Österreich – Tauplitzalm

Was ist ein Österreichurlaub ohne wandern? Genau das stand heute auf dem Programm. In anderen Reiseberichten habt ihr sicherlich schon mitbekommen, wir sind oder waren nicht so die großen Wanderer. Seit der Österreichreise sind aber schon ein paar Jahre vergangen, in der Zeit haben wir dann das Wandern für uns entdeckt. Damals in Östereich war das noch nicht so unser Hobby. Aber es gibt ja immer kleine entspannte Wanderungen, für so Anfänger wie uns. 😉

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[Ausflug] Sächsische Schweiz

Es ist soweit, ich nehme Euch heute mit auf einen Ausflug, den ich schon während meines Jahresurlaubs im Sommer unternommen hatte. Einen Tag trafen der gÖTTERGATTE und ich uns mit meinen Eltern. Wir wollten auf Wanderschaft gehen. Unser Ziel: der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz.

Und los gehts

Wir fuhren gegen 7 Uhr in Leipzig los und standen gleich mal auf der Autobahn im Stau. Später nochmal auf der A17 in den Tunneln, weil die Autobahn da, aus welchen Gründen auch immer, nur einspurig befahrbar war. Dort regnete es auch stark und wir hatten schon befürchtet unserer Wanderung würde ins Wasser fallen. Aber hinter Königstein hörte es auch schon wieder auf. Gut, das Wetter war im Allgemeinen nicht das Beste, aber es waren für eine Wanderung angenehme Temperaturen. Im Kirnitzschtal angekommen parkten wir und unsere kleine Wanderung zum etwa 2km entfernten Felsentor Kuhstall.

Der Hinweg

Unsere Wanderung führten über eine kleine Steinbrücke leicht bergauf. Für ungeübte Wanderer wie uns war das schon etwas anstrengend, aber es war auszuhalten. Wir hatten ja Zeit und konnten auch hier und da mal ein (Foto)Päuschen einlegen. Es war noch nicht viel los, nur vereinzelte andere Wanderer waren unterwegs.

Wir kamen vorbei an zwei gefallenen Bäumen auf denen viele kleine Steinhäufchen aufgetürmt wurden. Da waren die Leute fleißig und uns bot sich ein tolles Fotomotiv. 🙂

Weiter führte uns der Weg durch den dichten Wald. Hier und da gab es interessantes zu sehen am Wegesrand.

Wildenstein

Bevor wir nun zum Kuhstall kamen bogen wir noch einmal ab und genossen die Aussicht von der Felsformation Wildenstein aus. Es war des Wetters wegen etwas trüb und wir konnten nicht so weit gucken, aber es war ein tolles Gefühl dort zu stehen.

Ziel erreicht: Kuhstall

Wir bogen um die nächste Ecke und haben unser Ziel erreicht. Das etwa 11m hohe und 17m breite Felsentor, der Kuhstall. Wir liefen durch und machten ein kleines Picknick. Es war, wie schon gesagt, nicht so viel los und wir hatten mehr oder weniger unsere Ruhe. Konnten Fotos machen und Essen ohne Störung. Der Legende nach hat der Kuhstall den Namen, weil die Bewohner ihr Vieh im Dreißigjärigen Krieg vor schwedischen Soldaten in dem breiten Felstor versteckt haben.

Himmelsleiter

Wir wollten nun die Himmelsleiter empor steigen. Dieser Weg ist sehr eng und die Treppen sehr steil, aber für uns alle war er gut machbar. Wir konnten ohne Probleme hochsteigen.

Wir standen nun genau über dem Kuhstall und hatten von hier oben nochmal eine gigantische, wenn auch trübe Aussicht.

Schneiderloch

Wir machten noch einen kurzen Abstecher zum Schneiderloch, einer kleinen Höhle nicht weit vom Kuhstall entfernt.

Rückweg

Nach dem kleinen Rundweg über die Himmelsleiter und dem Schneiderloch landeten wir wieder am Eingang des Kuhstalls. Nach einer kurzen Diskussion wählten wir diesmal einen etwas anderen, spannenderen Rückweg, als den üblichen Waldweg.

Wir liefen Treppen und Stufen nach unten und stiegen eine Leiter hinab, das alles zwischen hohen Felsen.

Nun wanderten wir genau unterhalb des Kuhstalls entlang. Die Strecke kreuzte dann den Weg, den wir hinzu gewandert sind und wir liefen das letzte Stückchen zurück zum Kirnitzschtal. Es kamen uns mittlerweile viele Familien entgegen, der Parkplatz war nun auch extrem voll. Es schienen alle ausgeschlafen zu haben. 🙂

Lichtenhainer Wasserfall

Im Kirnitzschtal schauten wir nochmal am Lichtenhainer Wasserfall vorbei. Zwischen zwei Gebäuden fällt der Wasserfall eine Felswand hinab. Alle halbe Stunde öffnet sich das Schwallwehr und der Wasserfall fällt tosend in die Tiefe.

Borowski Dresden

Nun haben wir uns aber ein leckeres Stück Kuchen und einen Kaffee verdient. Dafür besuchten wir noch das Borowski in Dresden, jenes Café-Restaurant, welches der gÖTTERGATTE und ich immer nach dem Nachtlauf zum Frühstück besuchen. Das können wir nur jedem empfehlen.

Das war unser Ausflug in die Sächsische Schweiz. An sich gar nicht so weit entfernt. Leider ist es dort ja immer recht voll am Wochenende. Und wenn man nicht gerade Urlaub hat, wie in diesem Fall, kommt man in der Woche kaum dorthin. Aber es war ein toller Ausflug! Wir müssten viel öfter wandern gehen.

[Nähecke] Hose Steppo

Ein letztes selbst genähtes Teil aus dem tollen Madeiraurlaub möchte ich euch noch zeigen. Unser Urlaub war ja ein Wanderurlaub, sowas machten wir bis Dato eher selten. Dafür wollte ich unbedingt eine Wanderhose nähen. Ich habe mich da jedoch etwas schwer getan. Den Schnitt hatte ich dafür recht schnell gefunden: Mir hat es die „Hose Steppo“ von textilsucht angetan. Schwierig war es jedoch den passenden Stoff zu finden. Das gute an dieser Hose ist, das im Ebook sowohl eine Variante für dehnbare, wie auch für nicht dehnbare Stoffe enthalten ist. So konnte ich noch ein bisschen in den Stoffläden schnuppern und überlegen was ich für einen Stoff wählen könnte.

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[Reise] Die Wanderung geht weiter

Freitag, d. 23.03.2018

Wandermöglichkeiten gibt es auf Madeira zu Genüge, nicht für umsonst wird die Insel neben Blumeninsel auch Wanderinsel genannt. Wandern ist ja eigentlich nicht wirklich unser Steckenpferd. Da sind wir gar nicht so in Übung. Und doch war es bei dieser Reise unser Anliegen zu wandern, die Natur zu spüren, die Umgebung und Aussichten zu genießen. Wie schon in einem der vorherigen Beiträge erwähnt, buchten wir zwei Wandertouren über TUI und schlossen uns somit einer kleinen Wandergruppe an.  Wir entschieden uns für die Queimadas Wanderung, die als Ziel den Caldeirão Verde – den grünen Kessel hatte. Wir waren schon sehr gespannt und trotz Muskelkater vom Vortag voller Elan! Weiterlesen

[Reise] Das Wandern ist des Touri‘s Lust…

Donnerstag, 22.03.2018

Wer auf Madeira weilt, der muss wandern gehen. Denn neben seinen farbenfrohen Blumen ist Madeira auch für seine zahlreichen Wanderwege bekannt. Insbesondere die Levada-Wanderungen sind sehr beliebt. Also entschieden wir uns am Vortag auch dazu an zwei dieser Wanderungen teilzunehmen. Weiterlesen

[Reise] Eine Woche Wohlfühlurlaub Tag 6 – Fuerteventura

Die Nacht war ruhig, denn die Fahrt von Lanzarote nach Fuerteventura war kurz und wir sind am Abend zuvor schon in Puerto del Rosario eingelaufen.
Heute stand Hiking, oder wie man „früher“ gerne sagte: wandern, auf dem Programm. Das Wetter war mit heiter und 18°C angesagt und es begann vielversprechend. Wir sammelten uns um 8:00 Uhr am Fotopunkt auf Deck 9 um gemeinsam zum Bus zu laufen, der uns ein Stück ins Landesinnere fährt, von wo unsere Wanderung starten sollte. Zur anderen Seite der Insel wollten wir wandern und uns vom Busfahrer wieder abholen lassen. So weit der Plan.
Wir fuhren also über die schöne Insel bis Betancuria. Kurz vorher machten wir einen kurzen Fotostop am Aussichtspunkt Mirador de Morro Velosa und genossen den schönen Ausblick über die hügelige Landschaft. Hier stehen auch zwei riesige Bronzestatuen, die laut Aussagen unserer Reiseleiterin zwar sehr gut gebaut und muskulös gestaltet wurden, in Wirklichkeit jedoch vermutlich nicht so aussahen.

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Bei Betancuria begann unsere Wanderung. Der Wanderweg führt entlang eines ausgetrockneten Flussbettes. Hier konnten wir schöne Pflanzen und interessante Steinformationen beobachten. Unsere spanische Wegbegleiterin erzählte uns viel über die verschiedenen Pflanzen und die Geschichte der Gegend. So war das 713 Einwohner zählende Dorf, Betancuria, fast 400 Jahre lang die Inselhauptstadt, bis sie 1834 von Antigua und wenig später von Puerto del Rosario abgelöst wurde. Bei unserem ersten kurzen Stopp der Wanderung, nahe bei Betancuria, zeigte unsere Führerin uns eine Kaktusfeige und zückte auch sogleich ein Taschenmesser um zu einer Verkostung einzuladen. Todesmutig wagte sich der Göttergatte vor und probierte als erster von der leckeren Frucht. Als die Bekömmlichkeit gesichert war, trauten sich auch weitere Teilnehmer der Wanderung ein Stück der Kaktusfeige zu kosten.

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Bei schönem Wetter wanderten wir etwa zwei Stunden bis wir an ein nettes kleines Café angelangten, wo wir Kaffee und Kuchen zu uns nahmen. Das Café war urig und gemütlich eingerichtet. Der Innenhof war prächtig bepflanzt und man hätte hier auch sehr angenehm sitzen können, wenn es nicht auf einmal angefangen hätte wie, für Inselverhältnisse, aus Eimern zu schütten. So vertrieben wir uns nach dem kleinen Schmaus ein bisschen die Zeit im angrenzenden kleinen Museum.

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Nach etwa einer Stunde musste uns unsere Reiseleiterin nun leider mitteilen, dass wir den zweiten Teil der Wanderung nicht machen können. Der Weg wäre wohl etwas steiniger als bei dem ersten Teil der Wanderung, weshalb es nun durch den Regen zu gefährlich wäre. Mist, zumal wir gehört hatten, dass der zweite Teil der noch bessere gewesen wäre. Wir konnten es nun nicht ändern und unsere Reiseleiterin schlug uns ein Alternativprogramm vor. Nach allgemeiner Zustimmung fuhren wir mit dem Bus eine kurvige und sehr enge Straße entlang. Als uns dann ein Reisebus entgegen kam, waren wir gespannt, wie die beiden Busfahrer das Problem zu lösen gedachten. Links von uns ging es nur steilbergauf, rechts von uns ging genauso steil bergab und einigen wurde doch ein wenig Bange. Der entgegenkommende Bus, legte einfach den Rückwärtsgang ein wodurch die hinter ihm wartenden Autos ebenfalls gezwungen waren zurückzusetzen. Es dauerte etwa eine viertel Stunde bis der Bus zu einem kleinen Parkplatz zurückgefahren war, wo wir und die hinter uns fahrenden Autos über den Parkplatz ausweichen konnten. Danach ging es zügig weiter nach Pájara wo wir uns die kleine Kirche Nuestra Señora de Regla ansahen.

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Anschließend fuhren wir in die Nähe von  Tiscamanita zur ältesten Aloe-Fabrik Europas. Gegründet wurde Avisa 1989 und seitdem werden dort täglich Aloe Vera Blätter von Hand geerntet und gepresst um daraus Cremes und Salben herzustellen. Wir bekamen eine kleine Tour durch die Fabrik, ihre Geschichte und die Herstellungsmethoden der verschiedenen Mittelchen. Eine andere, von AIDA organisierte, Tour führte direkt zu dieser kleinen Fabrik. Die Teilnehmer dieses Ausflugs konnten sich dabei in einem kleinen Workshop ihr eigenes Aloe Vera Mittelchen zusammenmixen und mitnehmen. Da sie jedoch gerade in einem anderen Raum waren, sind wir ihnen aber nicht begegnet.

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Nach der Aloe-Fabrik fuhren wir zurück nach Puerto del Rosario. Zurück am Schiff schlenderten wir noch einige Meter über einen Wanderweg am Meer entlang, wo wir noch einen tollen kleinen Park fanden und von dort einen schönen Blick über den Hafen zur AIDAblu hatten.

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Als wir schließlich wieder an Bord waren, faulenzten wir in der Kabine noch bis zum Abendbrot. Das Theatrium mieden wir bis zur täglichen Prime Time des Kulturoffiziers, denn auf „The Voice of the Ocean“, quasi die maritime Version von Voice of Germany, hatten wir keine besondere Lust.

Am Abend genehmigten wir uns noch einen leckeren Cocktail. Man merkte nun schon, dass das Schiff kräftig schaukelte. Bis zum nächsten Morgen wird die AIDA nach Teneriffa unterwegs sein und die Nacht sollte für uns beide sehr unruhig werden.

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[Reise] USA-Westen – Bright Angel Trail und Horseshoe Bend

Ein neuer Tag, ein neuer Ausflug. Wobei eigentlich die ganze Reise ein einziger, langer Ausflug ist, aber egal. Heute ging es von Williams, AZ, wieder zum Grand Canyon zurück. Eigentlich wollten wir uns ja den Sonnenaufgang ansehen, aber als gegen 4 Uhr morgens der Wecker klingelte, haben wir uns mit ganz kleinen Augen angesehen und uns dazu entschieden auszuschlafen. Also ging es erst gegen 7 Uhr los. Auf dem Weg in den Nationalpark hielten wir noch einmal schnell, um ein Beweisfoto zu schießen, dass wir wirklich da waren.

Bright Angel Trail

Danach fuhren wir weiter in den Nationalpark hinein, bis zum Startpunkt des Bright Angel Trails. Das ist ein Wanderweg, der vom oberen Rand, auch South Rim genannt, bis auf den Boden des Grand Canyon führt. Das konnte uns aber nicht abschrecken, und so starteten wir unsere Wanderung. Auf Serpentinen ging es Meter für Meter tiefer in dieses Wunderwerk der Natur hinein.

Das Wandern ist des Müllers Lust

So eine Wanderung plant man ja nicht mal eben so von jetzt auf gleich, sondern durch einen Tip, den Steffen von einer Dozentin bekam.

Anfangs war uns etwas mulmig zumute, da es am Rand des Weges kein Geländer gab. Es hieß also aufpassen, wo man hintritt, denn sonst nimmt man die Abkürzung zum Boden des Grand Canyon. Aber das legte sich bald und wir schritten frohen Mutes voran.

Unterwegs trifft man häufig auf kleine Geckos (oder was auch immer das für Echsen waren, Schlangen zum Glück nicht) und die hier sehr zahlreichen Squirrels (Eichhörnchen). Im Vergleich zu den deutschen Eichhörnchen sind sie aber größer, eher grau und ganz schön mutig! Dieser lustige Geselle hier saß direkt am Weg und ließ sich gerade von drei Asiaten fotografieren. Und weil er so schön still hielt, knipsten wir ihn auch.

Vermutlich wartete er auf eine Belohnung, da viele Wanderer die Squirrels verbotenerweise füttern. Hier wartete er allerdings vergebens. Aber man sollte aufpassen, denn es kommt oft vor, dass die Squirrel die Wanderer beißen (wenn sie zu dicht herangehen) oder provoziert werden.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind

Gelegentlich kommt es auch vor, das eine Karawane von Reitern vorbeizieht, die Nachschub für den Zeltplatz am Boden des Canyons nach unten bringen oder nach oben reiten um Nachschub zu holen.

Tagesziel erreicht

Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir den ersten Zwischenstopp auf dem Weg. Leider sollte das unser erster und letzter Stopp auf dem Trail sein. Denn wir wollten ja noch weiter. Wir verbrachten etwa eine halbe Stunde dort, knipsten noch ein “paar” Fotos und machten uns dann wieder an den Aufstieg.

Nach ungefähr anderthalb Stunden waren wir dann wieder oben. Geschafft aber glücklich, die Wanderung gemacht zu haben, den selbst von weiter unten sieht der Grand Canyon immer noch atemberaubend aus.

Zurück am Auto wechselten wir schnell die T-Shirts und ruhten uns kurz aus. Danach fuhren wir weiter zum Desert View Drive entlang. Wir nahmen einige Overviews mit. Eine Aussicht ist schöner als die andere.

Desert View Drive

Man beachte auf diesem Foto die etwas dunkleren Stellen auf dem Stein. Einem Touristenführer zufolge, den Steffen zufällig hören konnte, sind diese Flecken entstanden, als Blitze auf dem Felsen einschlugen. Der abschließende Kommentar des Führers war dazu nur: “Man möchte bei Gewitter also nicht hier stehen.”

Bevor wir zum Desertview Watchtower kamen haben wir noch an einem Aussichtspunkt gehalten von dem aus man einen Blick zu dem Natursteintum hat.

Desert View Watchtower

Letzter Stop im Grand Canyon National park war der Desert View Watchtower selber. Der Ort um den Turm selber ist ein Tourisenmagnet. Leicht überfüllt. Es gibt genug andere Aussichtspunkte, da war weniger los und man hatte etwas mehr Ruhe. Die Aussicht natürlich trotzdem Grandios.

Horseshoe Bend

Der Weg führte uns weiter in die Richtung der Nord-Ost Ecke von Arizona. Das Ziel war Page und der in der Nähe gelegene Horseshoe Bend. An dieser Stelle hat der Colorado River (JA! Colorado gibt es auch als Fluß, nicht nur als etwas zu essen!) eine hufeisenförmige Biegung in den Felsen geschliffen.

Da wir etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang eintrafen, beschlossen wir zu warten. Wir suchten uns ein gemütliches Plätzchen zwischen den Steinen und genossen die wärmenden Strahlen der Sonne und den angenehm warmen, roten Sandstein.

Nach dem die Sonne dann verschwunden war, gingen wir zurück zum Auto und fuhren die restlichen paar Meilen nach Page und suchten uns ein Hotel.