[Jahresrückblick] Adeus 2019 – Olá 2020

Hallöchen!

Fünf Tage zählt das Jahr 2020 schon und jetzt kommt mein alljährlicher Jahresrückblick. Während alle anderen schon zwischen den Jahren ihren Rückblick gezeigt haben, denke ich ja immer, das dass Jahr noch nicht vorbei ist. Es kann doch noch soooo viel passieren. Bei mir nicht. Aber hätte ja! 🙂 Das Jahr ist relativ ruhig und entspannt zu Ende gegangen ohne besondere Vorkommnisse. Jetzt gibt es also meinen Jahresrückblick. Diesmal heißt es wohl mehr „Mein Reisejahr“, denn Nähcontent gab es im Jahr 2019 wenig auf dem Blog. Obwohl ich viel genäht hatte. Der gÖTTERGATTE hat mich sogar fleißig in meiner selbstgenähten Kleidung fotografiert, aber in den Blog haben es die Sachen nicht wirklich geschafft.

Im Allgemeinen war mein Jahr sehr gut. Es begann mit ein paar privaten Rückschlägen, aber ging ansonsten bergauf. Wir waren viel unterwegs, haben viel erlebt und neue Orte kennengelernt. Diesmal hat sich der gÖTTERGATTE einer Herausforderung gestellt und seine Komfortzone verlassen. Wie gesagt, genäht habe ich auch, am Ende des Rückblicks finden diese Sachen hier noch ihren Platz.

Viel Spaß beim lesen und schön dass Ihr bei meinem Rückblick wieder dabei seid.

Mein Reisejahr

Mit der AIDA entlang der Iberischen Küste

Das Jahr startete gleich im Januar mit einer zehntägigen Kreuzfahrt entlang der Iberischen Küste. Die AIDA brachte uns an Küstenstädte Spaniens und Portugals. Wir waren vom Winde verweht in Cádiz, radelten in Lissabon in den Sonnenuntergang, erkundeten die alte Stadt Cartagena, genossen die Sonne in Valencia und spazierten durch die Metropole Barcelona. So haben wir einige neue Orte kennen- und lieben gelernt. Wir waren dem kühlen Winter in Deutschland geflohen und hatten durchschnittliche 20°C während unserer Kreuzfahrt und perfektes Wetter.

Stuttgart und Umgebung

Zu Pfingsten besuchte ich eine Freundin in Stuttgart und wir erkundeten gemeinsam die Umgebung. Ob Schloss Solitude, Baumwipfelpfade in Bad Wildbad, Schlossgarten in Stuttgart oder Hasenheim Bonlanden. Ein paar Tage in Stuttgart und es findet sich ein Ausflugsziel. In einem Blogbeitrag habe ich die Ausflugsziele in und um Stuttgart zusammengefasst.

Radreise Kattegattleden

Während ich also das Pfingstwochenende in Stuttgart bei einer Freudnin verbrachte, machte der gÖTTERGATTE alleine eine Radreise über den Kattegattleden, den ersten nationalen Radwanderweg in Schweden. Es war für ihn ein echtes Abenteuer. Lest im Lesebericht selbst, was er alles erlebt hat. Er selber kann es wohl am besten erzählen.

Ostsee

Bei perfektem Wetter waren wir im Sommerurlaub eine Woche an der Ostsee. Vor Allem war Entspannung und baden angesagt, aber auch ein bisschen was sehen wollten wir. Diesmal haben wir uns mit Arbeitskollegen getroffen, die dort ebenfalls Urlaub gemacht haben. Wir haben Karls Elebnisdorf besucht, sind mit dem Molli gefahren, haben Warnemünde unsicher gemacht, romantische Sonnenuntergänge genossen und die geschmückten Räder in Bad Doberan gezählt. 🙂

Metropolen ab Hamburg mit AIDAperla

Nach der Woche Bad Doberan bin ich wieder alleine unterwegs gewesen. Der gÖTTTERGATTE musste leider wieder arbeiten. Also setzte er mich in Hamburg ab und ich stieg auf das Kreuzfahrtschiff AIDAperla. Mit ihr schipperte ich durch die Metropolen der Nordsee. Am Abend des Alleinreisendentreffs habe ich wieder nette Leute kennengelernt, so waren die Abendessen nicht so einsam. Ansonsten genoss ich das Alleinsein und das Kennenlernen neuer Orte. Am Besten hat mir die Wanderung entlang der Felsen von Étretat gefallen. Atemberaubende Aussichten.

Rhodos

Und zu guter Letzt haben wir im Oktober noch eine Woche auf der griechischen Insel Rhodos verbracht. Eine Woche Entspannung pur. Am Strand und am Pool haben wir die meiste Zeit verbracht, aber auch etwas die Insel erkundet.

Wir man sieht hatten wir ein aufregendes Reisejahr. Vieles Neues entdeckt und viel entspannt. Es ist auch schon wieder neues geplant für dieses Jahr. Es wird spannend.

Mein Nähjahr

2018 habe ich mir ja als Aufgabe gegeben, nichts mehr zu kaufen. Das hatte ich sogar sehr gut durchgehalten. Challenge geschafft. Dieses Jahr hatte ich mir keine Challenge gestellt. Es lief aber auch so recht gut. Nur ganz wenig habe ich gekauft, dafür wieder gut genäht. Leider hat es, wie schon zu Beginn geschrieben, nicht so viel meiner genähten Kleidung in den Blog geschafft.

Zwei kurze Hosen nach dem Schnittmuster Shorts Frankurt von Pech und Schwefel, eine lange Hose nach dem Schnitt Hose Lissabon von Pech und Schwefel, ein Mein Wind- und Wetterparka von Lotte und Ludwig, Haarband Hairy von dickesschneiderlein, ein Oversizeshirt nach dem Schnitt Sophie von Pattydoo, ein Kleid nach dem Schnitt Rollkragenpulli Rom von Pech und Schwefel (abgewandelt als Kleid und ohne Rollkragen), sowie einen Ratzfatzrock von Polly Pünktchen mit Glitzerbund und einen Giraffen-Turnbeutel nach eigenem Schnitt. Im Endeffekt war es gar nicht so viel, aber der Kleiderschrank ist trotzdem voll.

Ich möchte auf alle Fälle im neuen Jahr wieder mehr nähen, Schnittmuster und Stoff habe ich genug. Es ist nur sehr schwierig umzusetzen, da es mich auch viel rauszieht. Ich bin sehr viel Fahrrad gefahren letztes Jahr, die Wochenenden waren wir meistens unterwegs. Aber ich werde schon die eine oder andere freie Minute finden, in der ich mich an der Nähmaschine wiederfinde.

Das war es also, mein Jahr 2019. Schön, dass ihr dabei wart! Nun beginnt ein neues Jahrzehnt. Ich bin gespannt was mein Jahr bringen wird. Geplant ist schon einiges, ich werde berichten.

Bis Bald ihr lieben!

[Reise] Metropolentour Tag 8 – Abschied und Fazit

Ich möchte noch von dem allerletzten Tag meiner Metropolenreise mit der schönen AIDAperla berichten und gleichzeitig ein Fazit zur Reise geben. Das steht ja noch aus. Es ist ja nun schon einige Zeit vergangen seit der Reise und mittlerweile war ich mit dem gÖTTERGATTEN schon eine Woche auf der nächsten. Aber man vergisst einen Urlaub ja nicht so schnell und schon gar nicht, wenn man alleine unterwegs ist. Also los geht es.

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[Reise] Metropolentour Tag 7 – Zweiter Seetag

Wir sind schon beim fast letzten Tag meiner Metropolentour mit der AIDAperla angekommen. Es ist noch einmal ein Seetag. Der Reisebericht wird eher kurz ausfallen. Leider verlief der Tag auch nicht ganz so positiv, denn ich spürte schon, dass sich gesundheitlich etwas anbahnte. Wenn man sich nicht so gut fühlt, wünscht man irgendwann nur noch seine Ruhe. Aber ich habe das beste aus dem Tag rausgeholt.

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[Reise] Metropolentour Tag 6 – Rotterdam in 29.000 Schritten

Donnerstag, 01.08.2019. Der letzte Hafentag ist angebrochen. Diesmal ging es nach Rotterdam. Ich freute mich schon sehr darauf, die Stadt zu erkunden. Das Schiff sollte ja mitten in der Großstadt anlegen. Da wollte ich natürlich schon beim Einlaufen dabei sein. Ansonsten war erstmals alles alleine erkunden angesagt und für Abends habe ich zusammen mit Imke vom Kennenlerntreff eine Fototour gebucht. Die sollte diesmal trotz geringer Teilnehmerzahl stattfinden. Bei meiner letzten AIDA-Tour im Jahr zuvor wollte ich den Fotokurs auf Korsika mitmachen. Der fiel leider aus, weil ich die Einzige war, die daran teilnehmen wollte.

Jetzt aber von vorne und viel Spaß beim Lesen!

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[Reise] Metropolentour Tag 5 – Zauberhaftes Brügge

Mittwoch, d. 31.07.2019. Die Kreuzfahrt geht weiter. Am fünften Tag auf der AIDAperla laufen wir Zeebrügge, Belgien an. Das Wetter verspricht diesmal nichts Gutes, aber ich war frohen Mutes. Heute wollte ich mir Brügge anschauen. Ich habe von einigen Seiten vorher gehört, dass es ein niedliches kleines Städtchen sein soll, bekannt für Schokolade und Waffeln. Na da war ich gespannt. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Über AIDA buchte ich einen Shuttle und konnte dann etwa vier Stunden in der Stadt verbringen. Sicherlich die etwas teurere Variante, aber ich war wie auch am Vortag wieder allein unterwegs. Da wollte ich Sicherheit und es so einfach wie möglich.

Der Tag in Brügge kann nun starten, viel Spaß beim Lesen!

Erstmal Frühstücken

Gegen Acht genehmigte ich mir ein Frühstück im Weite Welt Restaurant. Danach ging ich aufs Außendeck, um mir das Einlaufen in den Hafen von Zeebrügge anzuschauen. Gegen 10 Uhr sollten wir anlegen. Das Wetter war leider nicht das Beste, es war bewölkt und regnerisch.

Immer der Masse nach

Um 12:00 Uhr sollte mein Bus nach Brügge starten. Bis dahin hatte ich noch etwas Zeit und machte es mir in der Hemingway Lounge bequem. Als es dann los ging und ich zum Bus gehen wollte, fing es nochmal an zu regnen. Ich war etwas nass, konnte aber gleich in den Bus steigen. Bis wir dann in Brügge ankamen, war ich schon wieder trocken und draußen auch. Erstmal kein Regen mehr. Das ist positiv. Im Bus haben wir eine Karte von Brügge bekommen. Der Busparkplatz befand sich ganz im Süden. Ich lief erstmal mit der Masse mit.

Durch den Minnewaterpark kam ich dann zum Stadtzentrum. Ich hatte kein wirkliches Ziel. Ich lief erstmal planlos durch die Gegend. Brügge ist dafür sehr gut gemacht. Überall sieht man hier schöne, kleine teilweise bunte Fachwerkshäuser. Überall gibt es was zu entdecken. Die Schaufenster sind alle liebevoll dekoriert. Vor Allem sollte man weg von den Hauptwegen auch mal die kleinen Gassen entlanglaufen.

Brügge ist von zahlreichen Wasserstraßen, Grachten genannt, durchzogen. Es werden zahlreiche Grachtenfahrten angeboten. Ich habe die Bootstouren nicht wahrgenommen, könnte mir das aber für einen nächsten Besuch vorstellen. Aber auch von den Wegen und Brücken aus war der Blick in die Wasserstraßen zwischen den gekachelten Häusern traumhaft schön.

Walplein

Rot markiert auf meiner Karte war das Walplein. Da lief ich zu Erst hin. Es nieselte wieder etwas, ich stellte mich auf dem Kopfsteinpflasterplatz erstmal kurz unter einen Baum.

Onze Lieve Vrouw Brugge

Mein Weg führte weiter zur Onze Lieve Vrouw Brugge, der Liebfrauenkirche. Den aufragenden Turm konnte man schon von weiten bewundern. Von der Bonifazius-Brücke hatte ich einen tollen Blick auf den Großteil des imposanten Gebäudes.

Erstmal ne Premiumwaffel

Über die Wollestraat bin ich dann auf den Marktplatz gekommen. Bekannt dort ist das Belfort, ein mittelalterlicher Glockenturm und auf der gegenüberliegenenden Seite eine bunte Häuserfront. In der Breidelstraat genehmigte ich mir dann eine Premiumwaffel. Die absolut beste Waffel, die ich je gegessen habe.

Hospice St. Joseph

Etwas abseits der Hauptwege kam ich zu einem wunderschönen Garten umsäumt von weißen kleinen Häuschen. Er gehört zu Hospice St. Joseph. Ein sehr ruhiges und schönes Fleckchen.

Süßkramcontent

Eine Fotogalerie für die vielen schön dekorierten Schaufenster. Zum Großteil Süßkramläden. Hier habe ich auch die Souveniers für meine Lieben zu Hause besorgt. Schokolade geht schließlich immer. Übrigens nimmt man in Brügge schon zu, wenn man nur an den Schaufenstern vorbei läuft. 🙂

Kreuz und Quer, Hin und Her

Ich lief noch ein wenig weiter durch die Straßen. Ich kam u.a. noch vorbei an der St.-Salvator-Kathedrale, Sankt Jansspital, Sankt Jansspital. Ich bin dann irgendwann am Minneswaterpark angekommen und lief langsam wieder zurück zum Busbahnhof. Es blieb soweit trocken, hin und wieder luckte die Sonne durch und die Temperaturen wurden noch angenehm.

Rückfahrt

Wir fuhren zurück zum Kreuzfahrtterminal. Weil das auf einem Militärgelände liegt, mussten wir am Hafeneingang aus dem Bus aussteigen, durch die Sicherheitskontrolle und dann mit dem Shuttlebus noch bis zum Schiff fahren. Bevor ich aber das Hafengelände passierte schaute ich mich draußen noch ein bisschen um. Der Himmel sah jetzt schon etwas freundlicher aus.

Magnum

Auf der schönen AIDAperla angekommen genehmigte ich mir endlich mein persönliches Magnumeis im Magnum Store. Einmal muss das wenigstens sein.

Bei einem Latte Machhiato in der Lanaibar (ich ergatterte tatsächlich einen der beliebten Plätze am Heck) schaute ich dem Auslaufen des anderen Kreuzfahrtschiffes zu und schrieb nebenbei ein paar Postkarten.

Zum Auslaufen unserer Perla gesellte ich mich mit einem Cocktail zu Elke in einen der Strandkörbe auf Deck 8.

Abendprogramm

Zum Abendessen haben wir uns 20:30 Uhr im italienischen Buffetrestaurant Bella Donna verabredet. Wir blieben wieder bis zum Schluss sitzen und schnatterten viel.

Im Beachclub war diesmal Crew meets Band. Das finde ich immer sehr toll. Hier geben Crewmitglieder aus allen Bereichen, von Küche bis Housekeeping, ihr Gesangstalent zum Besten. Und das Talent haben sie definitiv. Die Stimmung war fanstastisch, denn jedes Crewmitglied hat schon seine eigene Fanschar, die „ihre Stars“ begeistert bejubelt.

Zum Abschluss spazierte ich noch ein bisschen über die Decks. Ich mag es ja, wenn es langsam stiller wird an Bord.

Ein toller Tag in einer bezaubernden Stadt ging zu Ende. Ich werde auf alle Fälle nochmal nach Brügge reisen.

Zeebrügge, Belgien
Liegezeit: 10:00 – 19:00 Uhr
Wetter: 21Grad, vormittag bewölkt und regnerisch, Nachmittag sonnig, etwas windig
Nächste Etappe bis Rotterdam, Niederlande: 144 Seemeilen (267 Kilometer)

[Reise] Metropolentour Tag 4 – Kreidefelsen von Étretat

Dienstag, d. 30.07.2019. Ein neuer Tag auf der schönen AIDAperla. Heute soll es aktiv zu gehen. Bei Metropolentour denkt man ja nur an Städte, Sighseeing, Stadtrundgängen, Museum, etc. Ich dachte mir aber, wenigstens einmal etwas Aktives machen. Ich bin nicht wirklich eine, die regelmäßig wandert, aber z.B. auf Madeira letztes Jahr tat mir das wandern richtig gut. Und ein bisschen Bewegung hat mich auch nicht gleich umgebracht. Bei meiner vorherigen Recherche über die Metropolentour bin ich auf die Wanderung zu Kreidefelsen Nahe der kleinen Stadt Étretat gestoßen. Es stand relativ schnell fest, dass es das ist, was ich tun wollte. Im Internet gab es zahlreiche Tipps, wie man auf eigene Faust dorthin kommt. Aber ich war allein unterwegs und irgendwie wollte ich da Sicherheit. Somit buchte ich den Ausflug über AIDA. Und es hat sich auf jedenfall gelohnt.

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[Reise] Metropolentour Tag 3 – One day in Southampton

Montag, d. 29.07.2019 – Nach einem entspannten Seetag am Vortag laufen wir heute Southampton in England an. Ich freute mich schon sehr auf die Stadt, meine Freundin und Kollegin hat dort vor Jahren einen Aufenthalt mit der Schule gehabt. Sie hat von der Stadt Postitives berichtet. Zu Beginn war ich eher weniger begeistert, aber später wurde es besser und ich habe typisch englischen Flair erleben dürfen. Aber ich fange einmal von vorne an.

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[Reise] Metropolentour Tag 2 – Volle Fahrt voraus

Sonntag, d. 28.07.2019 – Der erste Tag auf Kreuzfahrt stand an. Die Metropolentour beginnt mit einem Seetag. Am Abend zuvor hatte ich in der AIDA Heute das Tagesprogram studiert und mir markiert, welche Highlights ich mitnehmen möchte. Gar nicht so einfach die Guten auszuwählen, wenn sie sich zeitlich auch noch überschneiden. Da musste ich Abstriche machen. Auf jedenfall ist auf dem Schiff eine Menge los. Früher dachte ich, ich würde mich an Seetagen bestimmt langweilen. Jetzt könnte ich mir sogar mehrere Seetage hintereinander vorstellen, so viel ist an Bord los bzw. so viele Ecken zum entspannen findet man auf dem Schiff. Aber lest selbst, was ich am ersten Seetag erlebt habe.

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[Reise] Metropolentour Tag 1 – Willkommen zu Hause

Samstag, d. 27.07.2019 – ein Reisebericht jagt den nächsten. Diesmal möchte ich Euch in die Nordsee entführen. Es stand wieder eine Kreuzfahrt auf dem Plan, wieder alleine. Wie schon berichtet hatte der gÖTTERGATTE nur meine erste Urlaubswoche frei, die wir an der Ostsee verbrachten. Meine zweite Urlaubswoche hatte ich alleine Urlaub, wie schon letztes Jahr. Eine Kreuzfahrt war eigentlich nicht vorrangig geplant, aber die „Verlockung der Woche“ auf AIDA.de ließ mich dann doch zuschlagen. So konnte ich mich seit Mitte Mai auf eine erneute Kreuzfahrt freuen. Ich nehme Euch mit auf meine einwöchige Kreuzfahrt „Metropolen ab Hamburg“ mit der schönen AIDAperla. Ich habe viel erlebt, viel gesehen und nette Leute kennenlernen dürfen. Viel Spaß beim lesen und träumen.

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[Reise] Lieblingsplätze und Highlights auf der AIDAprima/perla

Ein Kreuzfahrtschiff bietet viel Unterhaltung und zahlreiche Plätze, wo man seine Zeit vertreiben kann. Eigentlich braucht man das Schiff gar nicht verlassen, es befindet sich darauf alles, was das Herz begehrt. Für jeden ist etwas dabei und es wird nicht langweilig. Schon nach einer Woche hatte ich einige Lieblingsplätze auf der AIDAprima. Im Juni waren meine Eltern mit der baugleichen AIDAperla unterwegs und schwärmen seitdem von dem Schiff der Hyperion-Klasse.

Gemeinsam mit meinen Eltern habe ich für Euch die, aus unserer Sicht, schönsten Plätze und Must Doˋs zusammengetragen.

Spray Bar

Auf Deck Sechs, am Bug des Schiffes, befindet sich die Spray Bar. Man gelangt in die Bar, indem man durch die Nightflybar geht. Die zweistöckige Bar selber besticht durch ihr in schlichtem, weißgehaltenen Design und zahlreichen Champagnerflaschen. Getrunken haben wir dort nichts, ich habe dort auch kaum jemanden zu Gesicht bekommen. Wir waren nur tagsüber dort. Der eigentliche Grund weshalb ich, wie auch meine Eltern, den Ort so toll fanden, war der Außenbereich der Bar. Dieser befindet sich direkt an Bug und man hat eine perfekte Aussicht in Fahrtrichtung. Einfach klasse dieser Ort. Im Laufe der Woche habe ich festgestellt, dass kaum einer die Bar kennt. Auch ich habe es nur durch meine Eltern gewusst. Ich habe mehrere meiner neugewonnenen Bekanntschaften dorthin geführt und alle waren beeindruckt.

Lanai Bar

Genau in entgegengesetzter Richtung befindet sich die Lanai Bar. Die Bar am Heck bietet viele Sitzmöglichkeiten mit direktem Meerblick. Meine Eltern verbrachten dort einige Abende mit einem Cocktail und ich habe im Nachhinein gelesen, dass die Bar für viele ein Lieblingsplatz auf dem Schiff ist. Ich habe da leider nie gesessen und habe es schon etwas bereut, dort immer nur vorbei gegangen zu sein.

Da wo das Bier in Strömen fließt

Das war die Aussage meines Papas auf die Frage nach seinem Lieblingsplatz. Das findet man natürlich auf der AIDA fast überall. 😉

 

 

Bella Donna oder Weite Welt Restaurant?

Beide haben wir besucht. Ich aß sehr gerne im Weite Welt Restaurant auf Deck 7. Dort konnte man auch mal draußen sitzen, sofern man einen Platz ergattert hat. Die Speisen hier variierten im Laufe der Woche, während im Bella Donna und den anderen Restaurants jeden Tag, je nach Restaurantthema, die gleichen kulinarischen Gerichte auf dem Buffet zu finden waren. Dieses Konzept wählte die AIDA, damit die Gäste auch andere Restaurants besuchen und sich nicht nur auf eines festfahren. Meine Eltern mochten das Bella Donna, weil dort der erste Essdurchgang für Familien diente und der zweite Durchgang ohne Kinder gedacht war.

Frühstück im East Restaurant oder French Kiss?

Vom Essen her ist das tatsächlich egal, denn die Frühstücksauswahl ist, so glauben wir, in allen Restaurants gleich. Und das ist der entscheidende Punkt. Denn im East Restaurant dachten die meisten gibt es nur Chinesisches Frühstück, weshalb dort relativ wenige Leute zugange waren. Deshalb bevorzugten meine Eltern das East. Bei mir spielte das Ambiente eine große Rolle. Genau das gefiel mir im French Kiss sehr gut. Das French Kiss ist kein Buffetrestaurant, aber die Speisen sind im Preis inkludiert. Man sollte vorher reservieren, zumindest an Seetagen. Es wurde sich sehr gut um uns gekümmert und ich kann das French Kiss jedem empfehlen.

Der Skywalk

Der berüchtigte Skywalk, der die Prima und Perla beidseitig im hinteren Bereich auf Deck 15 schmückt, bietet eine grandiose Aussicht. Eine Herausforderung darüber zu Laufen war es trotz Glasboden zwar nicht, aber dafür ließ ich mir hier gern den Wind durch die Haare wehen und genoss den Ausblick auf das offene Meer. Auch mein Papa war sehr begeistert von dem Skywalk und ließ es sich nicht nehmen jeden Tag einmal darüber zu gehen. Ein Highlight sind übrigens auch die gläsernen Fahrstühle, die von dem Skywalk eingerahmt werden.

Magnum Pleasure Store

Mehr mein Highlight als das meiner Eltern war der Magnum Pleasure Store. Da bin ich Kind geblieben. Ich kreierte mir zweimal ein Magnum nach meinen eigenen Vorstellungen. Einfach eine klasse Idee.

 

Bingo

Ihr denkt, dass ist nur was für ältere Leute? Ganz gewiss nicht. Es tummelten sich Gäste aller Altersgruppen im Theatrium zur großen Bingoshow. Und auch ich war dabei. Ich musste mich zwar erstmal durchfuchsen und gewonnen habe ich im Endeffekt leider nichts, aber es hat riesen Spaß gemacht. Auch meine Mama hat auf ihrer Reise mitgemacht. Auf jeden Fall ein Must Do!

AIDA Stars

Die AIDA-Stars traten jeden Abend im Theatrium auf und veranstalteten eine spektakuläre Show nach der anderen. Es gab immer zwei Durchgänge, damit jeder etwas davon hatte. Am ersten Abend stellten sich die Künstler aus aller Welt vor und sangen eines ihrer Lieblingslieder. In den darauffolgenden Shows waren sie zusammen mit Tänzern in einem großen Ensemble zu sehen und haben die Bühne gerockt. Für mich war das schon auf der AIDAblu jeden Abend ein Muss. Da sie auch meine Mitreisenden begeisterten, war die Show unser tägliches Highlight.

Kulinarischer Rundgang

Meine Mama, von Beruf Köchin, ließ sich den kulinarischen Rundgang nicht nehmen und kann nur jedem empfehlen daran teilzunehmen. Ihr lernt die verschiedenen Restaurant und Bars kennen, werdet mit Häppchen verköstigt und mit dem Konzept vertraut gemacht. Bei dem Rundgang wurde meine Mama auf die Spray Bar aufmerksam und konnte meinen Papa dorthin führen.

 

Beachclub

Eigentlich bin ich nicht wirklich ein Partygänger, aber im Beachclub war jeden Abend tolle Stimmung. Man trifft dort alle Altersgruppen und vor Allem war dort das tägliche Zusammenkommen der Alleinreisenden. Jeder Abend stand unter einem bestimmten Motto und die Band Correcto begeisterte mit einem weitreichenden Repertoire an Songs, passend zum Thema. Der Beachclub ist der perfekte Ort um den Abend in Stimmung ausklingen zu lassen.

 

Brauhaus

Meine Eltern waren begeistert vom Brauhaus und der AIDAeigenen Brauerei und besuchten das Frühschoppen an den Seetagen.  Ein DJ, eine Sängerin und der Entertainmentmanager sorgten bei Hauseigenem Bier, dem sogenannten Zwickel, für Stimmung am Vormittag.

Sitzmöglichkeiten…

…gibt es in unzähligen Formen und Farben auf dem ganzen Schiff verteilt. Ob relaxen, einfach mal ein Buch lesen, die Seele baumeln lasse, Sonnen für jeden ist die perfekte Sitzgelegenheit dabei. Und ein Hingucker sind sie auch.

Das Schiff erkunden mit dem AIDABordportal

Das Internet auf See ist teuer, keine Frage. Aber es gibt das MyAIDA Bordportal, welches zahlreiche Funktionen auf Smartphone oder Tablet kostenlos zur Verfügung stellt. Eine Reisebekanntschaft und ich nutzten die darin enthaltene Shnitzeljagd um spielerisch das Schiff zu erkunden. Man startet in einem Bereich auf dem Schiff und muss eine passende Frage beantworten, damit einem der nächste Bereich angezeigt wird. Das hat richtig Spaß gemacht und man hat gleichzeitg Interessantes zu den jeweiligen Orten erfahren.


Das waren unsere Highlights auf den Baugleichen Schiffen Prima und Perla der AIDA Flotte. Ich hoffe Ihr habt einen kleinen Einblick in die AIDA-Welt bekommen. Wart Ihr schon mal auf einem AIDA-Schiff? Was war Euer Highlight, was Euer Lieblingsplatz?

Bye Bye

 

 

[Reise] 7 Tipps für Alleinreisende (auf einer Kreuzfahrt)

Knapp fünf Monate liegt mein erster Urlaub alleine nun hinter mir. In einem umfassenden Bericht habe ich hier auf meinem Blog von meinen Erlebnissen auf der Kreuzfahrt erzählt. Mein Umfeld reagierte erstaunt und verblüfft auf meine Ankündigung alleine auf eine Kreuzfahrt zu gehen. Viele fanden es mutig. Manch einer konnte nicht so ganz verstehen, warum ich ohne meinen Mann einen Urlaub mache. Andere fanden es sehr aufregend und könnten es sich nicht vorstellen, alleine eine Kreuzfahrt zu machen, geschweige denn überhaupt alleine auf Reisen zu gehen. Trotz allem freuten sich alle über meine Entscheidung und waren sehr gespannt auf meine Erlebnisse. Nach der Reise war die Neugier natürlich groß und ich hatte auch viel zu berichten. In den sozialen Netzwerken nahmen einige User Kontakt zu mir auf, die mehr über das alleine Reisen auf einer Kreuzfahrt erfahren wollten.

Das nehme ich nun zum Anlass auch Euch mit sieben Tipps Mut zu machen, einmal alleine zu reisen, egal ob nun eine Kreuzfahrt oder wonach auch immer Euch der Sinn steht. Ich habe zwar erst die eine Alleinreise unternommen, aber diese war sehr positiv für mich und ich werde es auf jeden Fall wiederholen. Weiterlesen

[Reise] Frische Prinzessin allein auf Reisen Tag 6 – Entspannter zweiter Seetag

Was für ein entspannter zweiter Seetag. Ich mag die Seetage. So weit draußen auf dem Meer habe ich immer das Gefühl die Ruhe selbst zu sein, allein zu sein. Obwohl ich natürlich mit den vielen anderen Passagieren absolut nicht allein war. Aber mit so einen, im Vergleich zum großem Meer, „kleinem“ Schiff auf offener See kann man schon sagen, dass man gerade allein ist. Auch wenn viele Passagiere auf dem Schiff waren, hat es sich gut verlaufen. Es gab immer ein Plätzchen, wo man seine Ruhe gefunden hat. Ausgenommen natürlich man möchte eine Liege für sich in Anspruch nehmen. Dann werden die Krallen gewetzt und der Mund manch einer Passagierin kann auch schon mal schaumig werden. Aber dazu später ein klein wenig mehr.
7:30 Uhr lockte mich die frische Seeluft ans Außendeck. Ich genoss die Weite des Meeres. Ich habe so sehr genossen, dass ich nicht mal mein Handy für ein Foto gezückt habe, deshalb habe ich heute kein Foto vom morgendlichen Meerblick für Euch. Was mir auf dem Außendeck sofort ins Auge stach waren die mit Handtuch und privaten Sachen belegten Liegen um diese Uhrzeit. Alle Liegen waren schon besetzt, aber noch kein Mensch in Sicht. Die waren wahrscheinlich erstmal alle Frühstücken. Nun gut, das war auch mein nächster Plan. Wir haben im French Kiss reserviert und genossen das tolle Frühstück diesmal ohne Zeitdruck in aller Ruhe. Bärbel meinte dann ganz optimistisch, dass sie gleich nach dem Frühstück aufs Außendeck geht und drei Liegen für uns reserviert. Ich guckte sie nur an und nahm ihr mit meinem Blick alle Hoffnungen. Sie konnte es gar nicht glauben, versuchte mit Christina aber trotzdem ihr Glück. Weiterlesen