[Reise] Metropolentour Tag 5 – Zauberhaftes Brügge

Mittwoch, d. 31.07.2019. Die Kreuzfahrt geht weiter. Am fünften Tag auf der AIDAperla laufen wir Zeebrügge, Belgien an. Das Wetter verspricht diesmal nichts Gutes, aber ich war frohen Mutes. Heute wollte ich mir Brügge anschauen. Ich habe von einigen Seiten vorher gehört, dass es ein niedliches kleines Städtchen sein soll, bekannt für Schokolade und Waffeln. Na da war ich gespannt. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Über AIDA buchte ich einen Shuttle und konnte dann etwa vier Stunden in der Stadt verbringen. Sicherlich die etwas teurere Variante, aber ich war wie auch am Vortag wieder allein unterwegs. Da wollte ich Sicherheit und es so einfach wie möglich.

Der Tag in Brügge kann nun starten, viel Spaß beim Lesen!

Erstmal Frühstücken

Gegen Acht genehmigte ich mir ein Frühstück im Weite Welt Restaurant. Danach ging ich aufs Außendeck, um mir das Einlaufen in den Hafen von Zeebrügge anzuschauen. Gegen 10 Uhr sollten wir anlegen. Das Wetter war leider nicht das Beste, es war bewölkt und regnerisch.

Immer der Masse nach

Um 12:00 Uhr sollte mein Bus nach Brügge starten. Bis dahin hatte ich noch etwas Zeit und machte es mir in der Hemingway Lounge bequem. Als es dann los ging und ich zum Bus gehen wollte, fing es nochmal an zu regnen. Ich war etwas nass, konnte aber gleich in den Bus steigen. Bis wir dann in Brügge ankamen, war ich schon wieder trocken und draußen auch. Erstmal kein Regen mehr. Das ist positiv. Im Bus haben wir eine Karte von Brügge bekommen. Der Busparkplatz befand sich ganz im Süden. Ich lief erstmal mit der Masse mit.

Durch den Minnewaterpark kam ich dann zum Stadtzentrum. Ich hatte kein wirkliches Ziel. Ich lief erstmal planlos durch die Gegend. Brügge ist dafür sehr gut gemacht. Überall sieht man hier schöne, kleine teilweise bunte Fachwerkshäuser. Überall gibt es was zu entdecken. Die Schaufenster sind alle liebevoll dekoriert. Vor Allem sollte man weg von den Hauptwegen auch mal die kleinen Gassen entlanglaufen.

Brügge ist von zahlreichen Wasserstraßen, Grachten genannt, durchzogen. Es werden zahlreiche Grachtenfahrten angeboten. Ich habe die Bootstouren nicht wahrgenommen, könnte mir das aber für einen nächsten Besuch vorstellen. Aber auch von den Wegen und Brücken aus war der Blick in die Wasserstraßen zwischen den gekachelten Häusern traumhaft schön.

Walplein

Rot markiert auf meiner Karte war das Walplein. Da lief ich zu Erst hin. Es nieselte wieder etwas, ich stellte mich auf dem Kopfsteinpflasterplatz erstmal kurz unter einen Baum.

Onze Lieve Vrouw Brugge

Mein Weg führte weiter zur Onze Lieve Vrouw Brugge, der Liebfrauenkirche. Den aufragenden Turm konnte man schon von weiten bewundern. Von der Bonifazius-Brücke hatte ich einen tollen Blick auf den Großteil des imposanten Gebäudes.

Erstmal ne Premiumwaffel

Über die Wollestraat bin ich dann auf den Marktplatz gekommen. Bekannt dort ist das Belfort, ein mittelalterlicher Glockenturm und auf der gegenüberliegenenden Seite eine bunte Häuserfront. In der Breidelstraat genehmigte ich mir dann eine Premiumwaffel. Die absolut beste Waffel, die ich je gegessen habe.

Hospice St. Joseph

Etwas abseits der Hauptwege kam ich zu einem wunderschönen Garten umsäumt von weißen kleinen Häuschen. Er gehört zu Hospice St. Joseph. Ein sehr ruhiges und schönes Fleckchen.

Süßkramcontent

Eine Fotogalerie für die vielen schön dekorierten Schaufenster. Zum Großteil Süßkramläden. Hier habe ich auch die Souveniers für meine Lieben zu Hause besorgt. Schokolade geht schließlich immer. Übrigens nimmt man in Brügge schon zu, wenn man nur an den Schaufenstern vorbei läuft. 🙂

Kreuz und Quer, Hin und Her

Ich lief noch ein wenig weiter durch die Straßen. Ich kam u.a. noch vorbei an der St.-Salvator-Kathedrale, Sankt Jansspital, Sankt Jansspital. Ich bin dann irgendwann am Minneswaterpark angekommen und lief langsam wieder zurück zum Busbahnhof. Es blieb soweit trocken, hin und wieder luckte die Sonne durch und die Temperaturen wurden noch angenehm.

Rückfahrt

Wir fuhren zurück zum Kreuzfahrtterminal. Weil das auf einem Militärgelände liegt, mussten wir am Hafeneingang aus dem Bus aussteigen, durch die Sicherheitskontrolle und dann mit dem Shuttlebus noch bis zum Schiff fahren. Bevor ich aber das Hafengelände passierte schaute ich mich draußen noch ein bisschen um. Der Himmel sah jetzt schon etwas freundlicher aus.

Magnum

Auf der schönen AIDAperla angekommen genehmigte ich mir endlich mein persönliches Magnumeis im Magnum Store. Einmal muss das wenigstens sein.

Bei einem Latte Machhiato in der Lanaibar (ich ergatterte tatsächlich einen der beliebten Plätze am Heck) schaute ich dem Auslaufen des anderen Kreuzfahrtschiffes zu und schrieb nebenbei ein paar Postkarten.

Zum Auslaufen unserer Perla gesellte ich mich mit einem Cocktail zu Elke in einen der Strandkörbe auf Deck 8.

Abendprogramm

Zum Abendessen haben wir uns 20:30 Uhr im italienischen Buffetrestaurant Bella Donna verabredet. Wir blieben wieder bis zum Schluss sitzen und schnatterten viel.

Im Beachclub war diesmal Crew meets Band. Das finde ich immer sehr toll. Hier geben Crewmitglieder aus allen Bereichen, von Küche bis Housekeeping, ihr Gesangstalent zum Besten. Und das Talent haben sie definitiv. Die Stimmung war fanstastisch, denn jedes Crewmitglied hat schon seine eigene Fanschar, die „ihre Stars“ begeistert bejubelt.

Zum Abschluss spazierte ich noch ein bisschen über die Decks. Ich mag es ja, wenn es langsam stiller wird an Bord.

Ein toller Tag in einer bezaubernden Stadt ging zu Ende. Ich werde auf alle Fälle nochmal nach Brügge reisen.

Zeebrügge, Belgien
Liegezeit: 10:00 – 19:00 Uhr
Wetter: 21Grad, vormittag bewölkt und regnerisch, Nachmittag sonnig, etwas windig
Nächste Etappe bis Rotterdam, Niederlande: 144 Seemeilen (267 Kilometer)

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