[Reise] Roadtrip USA 2022 – Tag 5 – Organ Pipe Cactus National Monument

Kakteen – Endlich sollten wir die für Arizona bekannten Pflanzen in Natura sehen und das in Hülle und Fülle. Darauf freute ich mich schon besonders auf dieser Reise. Aber fangen wir von vorne an.

Start in den Tag

Wir starten mit einem Sonnenaufgang. Hinter unserem Motel in Yuma befand sich eine weite Fläche. Von dort aus beobachteten wir die aufgehende Sonne. Es war zwar leicht bewölkt, aber es war trotzdem ein tolles Schauspiel. Gefrühstückt haben wir wieder in Pennys Diner, dort hat es uns doch am Tag zuvor zum Abendessen so gut gefallen.

Organ Pipe Cactus National Monument

Unser Weg führte uns heute ins 236 Meilen entfernte Tucson. Das ist eine ganz schön lange Strecke ohne großartig sehenswerte Haltepunkte. Doch wir haben einen Umweg Richtung Süden in Kauf genommen, und haben Natur Pur erleben können – im Organ Pipe Cactus National Monument. Schon bevor wir in den Park einfuhren konnten wir auf weiter Fläche tausende Orgelpfeifenkakteen stehen sehen. Im Park selber verschafften wir uns zuerst im Visitor Center einen Überblick. Dort stärkten wir uns auch an einem Picknicktisch mit unseren mitgebrachten Salaten. Über den 21 Meilen langen Ajo Mountain Drive, einer unbefestigten Panoramastraße, fuhren wir durch die Berglandschaft. Faszinierend wie viele Kakteen in die Lüfte ragten, weit höher als wir Menschen es sind. Die Landschaft ist einfach atemberaubend.

Arch Canyon Trail

Etwa auf der Hälfte der Strecke liegt der Arch Canyon Trailhead. Von dort wollten wir den Wanderweg zum Double Arch hochwandern. Zu Beginn war das Ganze noch leicht zu bewältigen, aber später wurde es eher zur einer Kletterpartie. Steil und steinig und ich hatte nicht wirklich die richtigen Schuhe dafür an. Außerdem war ich so eine Partie einfach nicht gewohnt, deshalb machten wir noch vor dem End of Trail wieder kehrt. Im Nachhinein bereue ich es etwas, aber das war die erste Wanderung dieser Art. Später in Sedona sollte es dann noch steiler werden und ich habe das dann mit bravour gemeistert. Aber hier war es schon sehr spät und es waren kaum Leute unterwegs. Das war mir irgendwie zu riskant. Mit tollen Aussichten wurden wir auf dem ersten Teil der Wanderung trotzdem belohnt. Traumhaft.

Rückweg

Den Ajo Drive mussten wir weiterfahren um wieder an den Ausgangspunkt zu kommen. Der Himmel war jetzt mit einigen Wolken bedeckt. Wir hatten noch ein ganzes Stückchen Weg vor uns, ich musste aber nochmal zum Visitor Center. Es war mittlerweile 17 Uhr. Zumindesten war das Besucherzentrum schon geschlossen, das wussten wir. Ich hatte aber Hoffnung, dass eventuell die Toiletten noch geöffnet sind. Aber leider war dem nicht so. Ich musste noch ein wenig aushalten.

The Sun goes Down

Auf unserem langen Weg nach Tucson hielten wir nochmal kurz an, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Es standen nun nicht mehr ganz so viele von den riesigen Kakteen in der Gegend. Aber der Sonnenuntergang war trotzdem toll.

Wir hatten nun noch etwa 130 Meilen vor uns. Und das in Dunkelheit. Die Strecke zog sich. Wir waren ziemlich nah an der Grenze zu Mexiko, sodass zwischendurch immer mal Kontrollpunkte aufgebaut waren. An einem mussten wir unsere Ausweise vorzeigen. Alles verlief problemlos und wir fuhren weiter. Wir kamen unserem Ziel immer näher. Gegen 20:00 Uhr sind wir angekommen und haben in unser Hotel im Norden Tucsons eingecheckt. Wir waren wirklich ziemlich fertig und haben uns nur schnell etwas von Pizza Hut besorgt. In unserem Hotel wollten wir drei Nächte übernachten. Das Zimmer war wirklich super. Wir aßen unsere Pizza und fielen erschöpft vom Tag und den neu gewonnen Eindrücken ins Bett.

Unterkunft: Best Western Innsuites Tucson Foothills Hotels & Suites

Gefahrene Meilen: 361

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