[Reise] Roadtrip USA 2022 – Tag 14 – Hoover Dam and Co.

Die Reise muss langsam mal weitergehen, zumindest virtuell. Der letzte Beitrag ist schon ein paar Tage her. Jetzt kommt aber endlich Tag 14 unseres Roadtrips und ihr könnt nachlesen, was wir auf dem letzten längeren Fahrtabschnitt für Haltepunkte mitgenommen haben . Wir sind zum Schluss wieder in der schillernden Metropole Las Vegas gestrandet und verbringen nun noch ein paar Tage in LV und Umgebung. Aber lest selbst, was wir auf den Weg dorthin erlebt haben.

Kingman

Eine Nacht im langweiligsten Hotel ist vorbei und wir freuen uns weiterziehen zu können. Wir wollten in Kingman im Mr D’z Route 66 Diner frühstücken, aber wir standen vor verschlossenen Türen. Wir waren nicht die einzigen. Ein Mann stand an seinem Auto und wartete auf Bekannte, mit denen er gemeinsam frühstücken wollte. Er teilte uns schon auf dem Parkplatz mit, dass das Diner im Januar leider immer Mittwochs geschlossen hat. Etwas enttäuscht verließen wir das Areal und fuhren in das nicht weit entfernte Black Bear Diner. Dort war es richtig klasse und sehr lecker. Bevor wir dort frühstückten machten wir eine kleine Tour mit dem Auto durch das Historic Route 66 Sign, welches Gegenüber von Mr D’z Diner steht. Eine witzige kleine Aktion.

Scenic View

Nach einem üppigen Frühstück sind wir die Interstate 93 Richtung Norden nach Las Vegas gefahren. Und mit üppig meinte ich auch üppig. Mir war die ganze Fahrt lang übel. Ich musste erst mal die Äuglein zu machen. Wahrscheinlich war der Milchshake nach dem Frühstück zu viel des Guten. Kurz vor dem Ende unseres Weges führte ein Abzweig zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus hatten wir einen gigantischen Blick auf die Hügelige Landschaft rund um den Cororado River und auf diesen selber.

Mike O’Callaghan–Pat Tillman Memorial Bridge

Bevor wir in der Glitzermetropole einfuhren, überquerten wir die Mike O’Callaghan–Pat Tillman Memorial Bridge und machten Halt am berühmten Hoover Dam. Die Brücke selber war bei unserem letzten Besuch 2009 noch nicht fertig gestellt. Mittlereile konnte sie von einem Parkplatz betreten werden und es kann der Hoover Dam in seiner ganzen Pracht bestaunt werden. Das ließen wir uns natürlich nicht nehmen und passierten die Brücke. Etwa bei der Hälfte konnte man auf einer Beschilderung die Grenzlinie von Arizona und Nevada erkennen.

Hoover Dam

Nun wollten wir auch noch einmal über den Hoverdam selbst spazieren. Wir fuhren in das in den Felsen eingebaute Parkhaus und stellten unser Auto ab. Wir spazierten über die gigantische Talsperre. Von der anderen Seite hatten wir noch einen tollen Blick auf die imposanten Wassereinlauftürme. Der Wasserpegal war aber sehr niedrig.

Lake Mead – LakeView Overlook

Auf unserer Weiterfahrt machten wir noch einen kurzen Halt an dem Lake Mead Lakeview Overlook. Von hier hatten wir einen tollen Blick über den Lake Mead mit seinem zugehörigen Hafen sowie auf die Inseln Rock Island, Little Boulder Isalnd und Big Boulder Island. An der hellen Färbung des Gesteins der Inseln sieht man, wie hoch das Wasser hier mal stand. Der zunehmende Wasserbedarf der umliegenden Städte hat den Pegel aber über die Jahrzehnte hinweg immer weiter fallen lassen.

Shelby Heritage Center

Angekommen in Las Vegas besuchten wir als erstes das Shelby Heritage Center. Dieses bietet ein paar tolle Ausstellungsstücke und erzählt die Geschichte Caroll Hall Shelbys. Für Autofans ein Muss. Es ist kostenlos und es kann dort ein Blick in die Werkstatt geworfen werden. Ein riesiger Store bietet allerlei Fanartikel. Der gÖTTERGATTE gönnte sich ein Shirt, einen Kuli sowie einen Turnbeutel. Super Ausbeute.

Viva Las Vegas

Die nächsten Nächte verbrachten wir im Treasure Island Hotel und Casino und können es nur empfehlen. Es ist zentral gelegen, wir hatten eine tolle Aussicht auf den Strip und die Zimmer waren modern eingerichtet und gut in Schuss. Nachdem wir eingecheckt und uns etwas ausgeruht hatten, machten wir uns nochmal auf den Weg den Strip entlang in südliche Richtung. Es wurde langsam dunkler und die umliegenden Hotels glitzerten und leuchteten was das Zeug hält. Die Stadt war gut gefüllt mit Touristen, Crazy People und leider auch zahlreichen Obdachlosen.

Bellagio Fountains

Unser Ziel an diesem Abend waren die Bellagio Fountains. Der Weg dorthin zog sich ganz schön in die Länge. Aber die berühmte Wassershow war es wert. Alle 20 Minuten findet eine Vorführung statt, in der die Fontänen mit Musik und bei Beleuchtung ihre Show präsentieren. Sehr spektakulär.

Venetian

Nach einem etwas überteuerten Essen auf den Strip machten wir uns auf den Rückweg. Gut, das Essen war eigentlich nicht teuer, die Getränke waren aber regelrechte Abzocke. Die wissen schon, wie sie an Kohle kommen. Zum Abschluss des aufregenden Tages besuchten wir noch das The Venetian Resort Hotel. Das Hotel ist im italienischen Stil aufgebaut mit berühmten Plätzen Venedigs und Kanälen, über die man mit der Gondel gleiten kann. Viele Hotels in Las Vegas sind dekoriert, während unserer Reise im chinesischen Stil zum Gedenken an das Jahr des Tigers. Auch im Venetian gab es einen solch dekorierten Bereich.

Rückblickend betrachtet haben wir ziemlich viel erlebt an diesem Tag. Das kann man hier in diesem Beitrag sehr gut erkennen. Wir waren auch richtig fertig und sind nur noch ins Bett gefallen. Wir freuten uns schon, ein paar mehr Nächte in ein und demselben Hotelzimmer zu nächtigen und nicht mehr das Hotel und die Stadt wechseln zu müssen. Jetzt erstmal: Gute Nacht!

Unterkunft: Treasure Island Hotel und Casino

Gefahrene Meilen: 121

Last Day: Route 66

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