[Reise] Rhodos Teil 2

Es folgt nun der zweite Teil unserer Reise nach Rhodos. Die ersten Tage gingen wir ja sehr ruhig an, erkundeten die nähere Umgebung (Teil 1 könnt Ihr hier nachlesen). Neben am Pool abhängen und am Strand spazieren, wollten wir aber auch etwas mehr von der Insel sehen. Tag Drei und Vier werde ich jetzt im Beitrag zusammenfassen. Entspannt waren die Tage definitiv trotzdem. Wir wollten in diesem Urlaub einfach keine Anstrengung. Viel Spaß beim Lesen!

Tag Drei Mittwoch – Lindos und ihre Akropolis

Nach dem Frühstück mieteten wir uns nicht weit vom Hotel entfernt einen Mietwagen. 30,00 € für den Tag war völlig in Ordnung. Die Autos auf Rhodos waren allesamt Kleinstwagen. Wirklich, das größte Auto, was ich in der ganzen Woche gesehen habe, war ein Kombi. Unser kleiner Chevrolet war niedlich, aber alt… und langsam. Mit den leichten Anstiegen an der Ostküste, wo wir an diesem Tag unterwegs waren, hatte der Kleine ganz schön zu tun.

Unser erster Weg führte uns nach Lindos, die bekannte weiße Stadt auf Rhodos, und ihre Akropolis. Das Lindos ein beliebtes Ausflugsziel war, haben wir auf dem Parkplatz gemerkt. Wir wählten einen Busparkplatz, auf dem auch PKWs parken dürfen. Zahlreiche Busse luden viele Touristen aus und diese liefen in Massen runter zur Stadt. Wir fanden einen Parkplatz und liefen der Masse hinterher.

In Lindos angekommen wählten wir einen anderen Weg als die vielen Touristengruppen. Das war uns einfach zu voll. Wir liefen durch kleine niedliche Gassen vorbei an kleinen Kapellen und kamen dann an einen Bereich, von wo aus man einen tollen Blick auf die Bucht hat.

Wir wanderten den Weg dann weiter hoch zur Akropolis, der oberen Stadt von Lindos, ohne die ganzen anderen Touristen. Hier war es etwas ruhiger und wir wurden mit tollen landschaftlichen Blicken belohnt.

12,00 € war der Eintritt zur Burgruine. Wir fanden es erst etwas happig, aber nun waren wir ja schon mal da oben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt die Akropolis genauer anzuschauen.

Anschließend liefen wir einen Weg nach unten, der uns ins touristische Viertel Lindos führte. Viele Souvenirshops und Restaurants reihten sich aneinander. Allerdings war es jetzt schon wesentlich leerer. Wir fanden ein Restaurant, saßen auf der Dachterasse und hatten einen tollen Blick über Lindos.

Wir schlenderten dann noch etwas durch die niedlichen Gassen Lindos‘ bevor wir uns wieder Richtung Parkplatz aufmachten.

Mit dem Auto fuhren wir an den südlichsten Punkt Rhodos‘ – Prasonisi. Dies ist ein Naturschutzgebiet auf einer Halbinsel verbunden durch eine Sandbank mit Rhodos. Im Normalfall kann man über Sand dorthin spazieren, heute jedoch kam man nicht trocken hinüber. Einige Leute liefen „auf dem Wasser“, so sah es jedenfalls aus. Die Wellen machten aber schnell alle naß. Wir spazierten etwas am Prasonisi Kite Beach entlang und genehmigten uns noch einen Drink im Lighthouse.

Wir quälten uns mit unserem kleine Auto zurück nach Kolympia. Wie gesagt, es dauerte eine Weile, da unser Chevrolet einfach nicht vorwärts kam. Zurück im Hotel sprang der gÖTTERGATTE dann noch einmal in den Pool bevor der Poolbereich 18:00 Uhr seine Pforten schloss. Wir beendeten unseren Tag mit Kartenspielen in der Lobby.

Tag Vier Donnerstag – Rhodos Stadt bei Nacht

Heute hatten wir den Ausflug über DERtours gebucht – Rhodos Stadt bei Nacht. Dieser ging natürlich erst später los, 16:15 Uhr war Treffpunkt am Nachbarhotel. Was haben wir also vorher gemacht? Wir legten einen Strandtag ein. Wir liefen 10 Minuten zur Bucht runter, mieteten uns für 10,00 € zwei Liegen und genossen das schöne Wetter. Sogar ich habe mich ins Wasser getraut. Es hat zwar eine ganze Weile gedauert bis ich vollständig drin war, aber es war soooo schön.

Am Nachmittag holte uns der Bus am Nachbarhotel ab. Wir waren ausgerüstet mit genügend Wasser und reichlich Taschentüchern, denn meine Nase spielte nicht so recht mit. Ich musste in einer Tour niesen und die Nase lief und lief und lief. Das nervte ganz schön. Wir fuhren also mit dem Bus nach Rhodos Stadt, holten unterwegs noch weitere Leute aus anderen Hotels ab und ließen uns von dem Guide ein bisschen was zu Rhodos und Rhodos Stadt erzählen.

Wir machten zuerst einen Fotostop am Mandrakihafen, wo einst der Koloss von Rhodos gestanden haben soll. In der Einfahrt zum antiken Hafen stehen zwei Säulen mit einem Hirsch und einer Hirschkuh. Auf der Mole zum Hafen stehen drei Windmühlen.

Wir fuhren durch Rhodos Stadt und wollten nun in die Altstadt. Es wurde nun langsam immer dunkler. Die Altstadt liegt am Hafen, wir wählten aber den Eingang auf der anderen Seite. Dort stiegen wir aus, denn ein Bus passt nicht durch die kleinen Gassen der Altstadt. Wir durchquerten die dreifach gesichterte Ummäuerung und waren dann mittendrin. Die zunehmende Dunkelheit bewirkte ein mystisches Flair. Der Guide erzählte uns einiges über die Geschichte der Altstadt. Am Hippogrates Square angekommen hatten wir zwei Stunden freie Zeit. Wir liefen durch die Gassen, die in diesem Bereich sehr touristisch angehaucht waren. Souvenirshops und ein Restaurant reihte sich an das andere. In der Dunkelheit leuchtete alles und ich fand es sehr gemütlich. Wir suchten uns etwas zu Essen und genossen den Abend.

Der Rückweg zog sich, weil wir ja die Leute alle wieder an ihren Hotels absetzen mussten. Aber wir haben es irgendwann geschafft und fielen ins Bett.

Der dritte und letzte Teil unser Rhodos Reise folgt die nächsten Tage.

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