USA Roadtrip Pacific Coast Tag 22 – San Francisco III

Lombard Street

Wir starteten den letzten Tag unseres erlebnisreichen Roadtrips. Wir waren schon ein bisschen wehleidig, wollten aber das Beste aus dem Tag rausholen. Gefrühstückt hatten wir im Brioche Bakery & Café, ein kleines französisches Restaurant um die Ecke vom Hotel. Ein vorzügliches Frühstück mit leckerem Obst, Egg Benedict und Pancakes. Nach dem Frühstück liefen wir zuerst zur berühmten Lombard Street, die sich ein kleines Stück zwischen Hyde Street und Leavenwoth Street kurvenreich bergab schlängelt. Wie schon 2009 war die Straße wieder hübsch anzusehen. Diesmal stiegen wir die Treppen rechts der Straße hinauf und konnten von oben bis zur Bucht schauen.

Golden Gate Bridge

Außerdem wollten wir noch gemeinsam über die Golden Gate Bridge laufen. Das Wetter spielte mit, die Sonne schien, der Himmel war blau. Bis zur Golden Gate Bridge war uns der Weg allerdings zu weit. Und so bestellten wir uns ein Uber und fuhren bis zum Golden Gate Bridge Welcome Center. Nach einem kurzen Stopp im Souvenirshop starteten wir unseren Spaziergang über die imposante Golden Gate Bridge. Über einen Kilometer liefen wir über die Brücke. Wir waren fasziniert von der Architektur und genossen den Ausblick auf die Stadt und die Bay.

H. Dana Bowers Memorial Vista Point

Ziel war der H. Dana Bowers Memorial Vista Point, einem der beliebtesten Aussichtspunkte für Touristen. Es war aber recht übersichtlich, wahrscheinlich weil der Parkplatz aus Gründen gesperrt war. Die Autos wurden vorbeigeleitet und die Leute mussten sich wohl eine andere Parkmöglichkeit suchen. Wir gut, dass wir zu Fuß unterwegs waren.

Rückweg

Nachdem wir ein paar Fotos geschossen hatten, machten wir uns auch schon wieder auf den 1,2 km langen Rückweg.

Round House Café

Wieder zurück auf dem Festland machten wir einen Abstecher in das beliebte Round House Café. Dort ergatterten wir einen der Fensterplätze und genossen ein Käffchen und etwas zu Essen mit atemberaubendem Blick auf die Golden Gate Bridge.

Entlang des Ufers

Wir spazierten runter Richtung Fort Point National Historic Site und liefen dann weiter das Ufer entlang vorbei am Torpedo Wharf, an dem Golden Gate Beach bis zum St. Francis Yacht Club. Immer wieder drehten wir uns um und bestaunten die Golden Gate Bridge. Mit der Zeit schlich sich Nebel in die Bucht hinein, sodass wir die Brücke irgendwann nur noch teilweise erkennen konnten. Es sah trotzdem richtig klasse aus.

Palace of Fine Arts

Wir liefen dann ins Landesinnere und kamen recht schnell zum Palace of Fine Arts. Dort hielten wir uns nur kurz auf, liefen um den Teich herum, von wo aus wir einen großartigen Blick auf den architektonisch sehenswerten Palast hatten. Im Teich schwammen viele kleine Schildkröten und wir entdeckten ein paar Fischreiher und andere Vogelarten.

Yoda Fountain

Wir liefen weiter in den Park Presidio of San Francisco. Wir hatten ein besonderes Ziel und ich freute mich schon die ganze Zeit drauf. Nach ein paar Gehminuten kamen wir zu dem Hauptsitz von Lucasfilm, vor dem der Yoda Fountain thronte. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass es einen Springbrunnen mit der berühmten Figur aus Star Wars gibt und ich wollte unbedingt dort hin. Gesagt getan und so standen wir nun vor dem Springbrunnen. Ich habe Star Wars nie gesehen und doch mag ich die kleine Figur zu gerne. Wir warfen auch einen Blick in das Gebäude und entdeckten auch da einige bekannte Figuren aus den Starwarsfilmen.

Durch die Straßen von San Francisco

Der Tag neigt sich dem Ende. Wir tranken noch einen Kaffee im Starbucks gleich um die Ecke vom Yoda Fountain bevor wir durch die Straßen von San Francisco schlenderten. Wir betrachteten die schönen Häuserfronten und kamen irgendwann zum Patricks Park. Von dort liefen wir zum Aquatic Cove, einer geschützen Bucht mit öffentlichem Strand. Es war schon viel los, da heute noch ein aufregender Abend für ganz Amerika sein soll: Independence Day.

Firework July 4th

In Hafengegend wollten wir uns etwas zum Abendessen suchen, scheiterten aber schon fast kläglich. Es war überall einfach brechend voll. Die Leute standen überall an und zu allem Überfluss musste ich noch auf die Toilette, auf die Dixies wollte ich aber so gar nicht. Da waren wir nicht drauf vorbereitet, obwohl es uns hätte klar sein sollen. Schließlich ist doch der Independence Day DER Tag in den USA. Schlussendlich fanden wir etwas zum Abendessen bei Subway in einem nahegelegenen Einkaufszentrum. Dort waren die öffentlichen Toiletten aber auch nicht zugänglich. Ich entschied mich dann in ein gehobeneres Hotel selbstbewusst die WCs im Untergeschoss zu nutzen. Das hat funktioniert. Danach gingen wir wieder zurück Richtung Aquatic Park Cove. In einem Souvenirshop kauften wir uns noch eine Decke. Da wir nicht nochmal im Hotel waren, musste ich mit meinen kurzen Hosen vorliebnehmen und musste mich in die Decke wickeln. Wir suchten uns ein Plätzchen am Strand und mussten aber nun noch etwa eine Stunde warten, bis das große Feuerwerk losging. Der Strand und Park füllten sich allmählig. Mittlerweile war der Nebel weit in die Bucht hineingezogen und verbarg das gegenüberliegende Ufer vor unseren Blicken. Sehr zum Leidwesen aller, die einen Ausflug mit dem Boot gebucht hatten. An zahlreichen Anlegestellen waren am Nachmittag nämlich für Bootsausflüge zum großen Feuerwerk geworben worden. Dafür hatten wir einen perfekten Blick auf das organisierte Feuerwerk, welches direkt am Aquatic Park Pier und am nebenan liegenden Fishermans Wharf hochging. Es war fantastisch und für uns ein gelungener Abschluss unserer Reise.

Unterkunft: Hilton Financial District
Gefahren: 0 km / 0 mi


Last Day: San Francisco II

Next Day: Coming soon

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