[Reise] Mit dem Rad in Schweden unterwegs – Prolog

Die nächsten Beiträge schreibt nicht die frische Prinzessin, sondern ich, ihr gÖTTERGATTE nxcalibur. Ich nehme Euch mit auf eine ganz besondere Reise. Lest hier, wie es dazu gekommen ist. Ich wünsche Euch viel Spaß!

Wie bin ich eigentlich auf die Idee gekommen, mit dem Rad Schweden zu erkunden?

Wir schreiben das Jahr 2018. Es ist Oktober. Oder November? Ach egal, es war jedenfalls Ende letzten Jahres, als die frische Prinzessin und ich mal wieder über Urlaubspläne für das Jahr 2019 sprachen. Zu dem Zeitpunkt war klar, dass wir im Sommer wahrscheinlich wieder keine gemeinsamen Urlaubswochen haben werden. Während meine Liebste bereits grübelte, wo und wie sie ihre zwei Wochen im Sommer verbringt, dachte auch ich immer mal wieder darüber nach, wann ich denn meinen Urlaub lege. Das Ziel war mit Skandinavien schnell gefunden. Und beim stöbern in Reiseberichten kam die Idee eines Wanderurlaubs auf. Diesen Einfall verwarf ich allerdings schnell wieder und dafür setzte sich die Idee eines Radurlaubs in meinem Dickkopf fest. Bald danach fand ich auch eine passende Route, den Kattegattleden. Das ist Schwedens erster National-Fahrradweg. Er verbindet auf rund 390 km die Städte Helsingborg im Süden und Göteborg im Norden. Wie schon erwähnt, blieb die Idee in meinem Kopf und immer wieder überlegte und verwarf ich mein Vorhaben.

Die Vorbereitungen

Schon Ende November legte ich eine Ausrüstungsliste, z. B. Zelt, Gepäckträger, Fotoapparat, etc. an und machte mir Gedanken wo ich was in welcher Qualität herbekomme und ob ein Handy für Bilder reicht, oder doch lieber der große Fotoapparat? Kurz vor Weihnachten landeten immer wieder Teile auf der Wunschliste eines namhaften Onlineversanddienstes. An den Feiertagen ging es dann tatsächlich los. Die ersten Geschenke trudelten ein, z. B. ein Gepäckträger, den mein Fahrrad bisher nie besessen hat, ein Multifunktionswerkzeug, weil ein ganzer Werkzeugkasten auf dem Fahrrad etwas unpassend ist. Und so begann ich nun auch mir eingehendere Gedanken zu machen, wie ich denn zum Beispiel nach Schweden komme, oder ob ich mich an die vorgegebenen Etappen des Kattegattleden halte oder ihn mir in eigene Etappen einteile.

Wie komme ich am besten nach Schweden?

Wer nach Schweden will, kommt um eine Fähre natürlich nicht drum herum. So war schnell beschlossen, dass ich mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg fahren will. Rostock bietet sich dafür an, weil ich ganz in der Nähe aufgewachsen bin und meine Mama immer noch dort wohnt, wodurch ich mein Auto ganz bequem dort stehen lassen konnte und nur mit dem Fahrrad auf die Fähre muss. Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit ist ganz klar das Zelt! Entweder man sucht sich ein Plätzchen auf einem der zahlreichen Campingplätze in Schweden, oder man zeltet einfach so in der freien Natur. Ja, das ist in Schweden tatsächlich noch möglich, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält, aber dazu später mehr. Während der Kattegattleden, wie ich auf meiner Tour feststellte, sehr gut ausgeschildert ist, stellte sich mir jedoch die Frage, wie komme ich von Trelleborg nach Helsingborg, dem südlichen Start- bzw. Endpunkt. So viele Fragen ergaben sich während der Planung.

Achja, wann soll die Reise eigentlich stattfinden?

Die wichtigste war jedoch der Zeitpunkt! Es sollte nicht zu früh sein, damit ich nicht in einen verspäteten Wintereinbruch komme und auch nicht zu spät, um bei glühender Hitze zu radeln. Also entschied ich mich für Mai/Juni. Nebenbei wühlte ich mich immer wieder durch Reiseberichte. Klärte vorhandene Fragen, und fand neue zu klärende Dinge. Und je weiter das Jahr 2019 voran schritt umso weiter schritt meine Planung nun voran. Die Fähren wurden gebucht, weitere Ausrüstung kam in Form von Geschenken oder Eigenanschaffungen hinzu und das Fahrrad wurde ein paar Wochen früher aus dem Keller geholt und fit gemacht als noch im vergangenen Jahr. Als Vorbereitung fuhr ich häufig mit dem Fahrrad auf Arbeit, immerhin auch stolze 14 km pro Strecke. (An dieser Stelle sei nur so viel verraten, dass das heute für mich nur eine Aufwärmrunde ist!)

Jetzt kann es eigentlich losgehen!

Letztlich war ich Anfang Mai so weit, dass ich alles beisammen hatte. Fahrradhelm, Gepäckträger, prall gefüllte Taschen für den Gepäckträger, Tickets für die Fähren und ein paar wenige Hotelübernachtungen.

Mit vollgepacktem Auto machte ich mich also am 29. Mai auf den Weg an die Ostsee. Das Fahrrad war geputzt, die Taschen gepackt, allerlei Notfallzubehör organisiert und ich fühlte mich fit für mein kleines, schwedisches Abenteuer. Wie das allerdings begann, lest ihr im nächsten Artikel.

Nach diesem doch recht ausführlichen Prolog möchte ich Euch natürlich schon mal einen kleinen Vorgeschmack meines Abenteuers geben!

© nxcalibur, a.k.a. DER gÖTTERGATTE

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