[Reise] Auf in den Süden

Hallo alle Miteinander!

Es ist wieder soweit, ein neuer Reisebericht geht online. Seit zwei Tagen sind wir wieder daheim und sortieren fleißig Fotos. Wir wollen die restlichen freien Tage nutzen, um unsere tolle Reise mit den wundervollen Erlebnissen in der letzten Woche gemeinsam mit Euch Revue passieren zu lassen. Es kann also los gehen!

Dienstag, 20. März 2018.

6:00 Uhr.

Noch 18 Stunden bis zum kalendarischen Frühlingsanfang.

Die Zeit läuft!

Die Temperaturen? Weeeiiit von Frühling entfernt. Knackig frische -2 Grad herrschen draußen. Dicke Wolken hängen am Himmel. Mit leichtem Schneefall ist zu rechnen.

Was ist das denn bitte? Oder anders gefragt: Was macht man da am besten?

Richtig, in südlichere Gefilde flüchten! So taten wir es am besagten Dienstag auch. Fast pünktlich um 6 Uhr beluden wir das Auto mit vollgepackten Reisekoffern und starteten gen Süden. Das Ziel war Frankfurt. Ok, vermutlich nicht das angesagteste TOP-Urlaubsziel der Saison, aber es war nur die erste Etappe, denn dort wechselten wir das Transportmittel gegen ein, im Vergleich zum Octavia, unwesentlich schnelleres in Form einer Boeing 737-800 der Hapag Lloyd. Diese Maschine brachte uns in knapp vier Stunden nach Madeira, die Blumeninsel mitten im Atlantik.

Hier sah es schon eher nach Frühling aus. Wobei man dazu sagen muss, dass die Temperaturen auf dieser Insel im Durchschnitt bei 20 Grad liegen. So erwartet uns bei der Landung strahlender Sonnenschein und ein paar vereinzelte Wolken sowie 19 Grad, bei leichtem Wind. So sieht Frühlingswetter aus!

Am Flughafen wartete schon der von TUI organisierte Bus, der uns zum Hotel bringen sollte, denn dieses lag am, vom Flughafen aus gesehen, andere Ende von Funchal. Wir suchten uns einen Platz in der ersten Reihe und warteten geduldig auf die anderen Reisenden. Nach knapp 20 Minuten ging es auch schon los. Unser Busfahrer (als kleine Randnotiz sei hier gesagt, dass alle Busfahrer auf der Insel echte Meister ihres Faches sind) lenkte sein Gefährt, einen etwas in die Jahre gekommenen Reisebus, alsbald auf die 2005 fertiggestellte Fernstraße in Richtung Funchal. Einige Aufs und Abs später fuhren wir bereits die ersten Hotels östlich von Funchal an und luden fleißig Reisende aus. Etwa eine Stunde nach der Landung erreichten auch wir schließlich unser Hotel, das Pestana Ocean Bay, welches für die kommende Woche unser zuhause werden sollte. Nach dem schnellen Check-In bezogen wir unser Zimmer. Zunächst waren wir ein wenig skeptisch, da sich das Zimmer im Erdgeschoss befand. Doch beim Betreten des Zimmers verflüchtigte sich die Skepsis schnell, denn wir konnten mit Blick über den Garten direkt aufs Meer schauen.

Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht hatten, ließen wir das Chaos, das wir im Zimmer veranstaltet hatten hinter uns und stürmten ausgehungert das Abendbuffet! – Nein, so schlimm war es natürlich nicht. Wir hatten zwar Hunger aber wir haben niemanden vom Buffet weggeschubst. Gestärkt machten wir uns im Anschluss daran die überschaubare Hotelanlage (Pool, Garten, Fitnessraum, Lobby, Bibliothek) zu erkunden. Aber die Müdigkeit holte uns bald ein und so gingen wir zurück ins Zimmer. Nachdem wir den Anblick des ersten Sonnenuntergang unseres Urlaubs genossen haben, legten wir uns auch schon Schlafen.

Das Meeresrauschen war eine willkommene Abwechslung zum Großstadtlärm und wir gewöhnten uns schnell an das konstante Rauschen der auf den Strand schlagenden Wellen. Problematischer war es mit den Äffchen…, nein, Vögeln…, ach Quatsch, den Fröschen! Die hockten in einem kleinen Teich gegenüber vom Hoteleingang und quakten in der einsetzenden Nacht um die Wette. Und das nicht gerade leise, so dass wir in der ersten Nacht noch ein paar Mal geweckt wurden.

©DER gÖTTERGATTE

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